Funkbewusstsein

Schlagwort "Strahlung"

Termin: 10.-11. Juni 2013
Ort: Kirchzarten

Weitere Infos und Anmeldung: www.iak-freiburg.de

Strahlenbelastungen eindämmen – Erbgut für Generationen schützen. Die Zahl der neurologischen Erkrankungen nimmt in den vergangenen Jahren beängstigend zu.

So verdoppelt sich alle 5 Jahre die Zahl der Kinder, die Autismus oder schwere neurologische Störungen entwickeln. Auch die Krankheitsfälle von Morbus Alzheimer, Parkinson, Schlafstörungen und vermindertem Kurzzeitgedächtnis nehmen rasant zu – und das fast unbemerkt von den Medien. Die Umweltverschmutzung, als Hauptursache von Krebs, hat in den vergangenen Jahren nur gering zugenommen. Explosionsartig angestiegen dagegen ist die tägliche Strahlenbelastung durch Mikrowellen vom Handysendefunk, durch Tetrawellen von Polizei- und Krankenhaus-Anlagen und durch kosmische Strahlen, entstanden durch die zunehmenden Defekte in unserer Atmosphäre. Dieser Anstieg zeigt genau den gleichen Kurvenverlauf wie der Anstieg der neurologischen Erkrankungen.

In diesem Seminar wird Dr. Klinghardt zunächst die wissenschaftliche Literatur vorstellen, die auf diese bisher unbeachtete Katastrophe hinweist. Er wird aus eigener Forschung berichten, in der er zum Beispiel zeigt, dass die häufigste – aber am wenigsten öffentlich diskutierte – Ursache der Lernstörungen von Kindern und des Autismus die Mikrowellenbestrahlung der Mutter während der Schwangerschaft ist! Eine seriöse Studie der Universität Athen von 2012 zeigt, dass die ständige Bestrahlung durch das schnurlose Telefon im Flur schon ausreicht, um 150 unserer metabolischen Proteine und Rezeptoren an der Zellwand kaputt zu machen. Besonders verheerend wirkt sich die Installation der sogenannten Smart Meters (elektronische Stromzähler) aus, die die Bestrahlung durch Mikrowellen bis um das 600 fache steigern. Der Hauptschaden, der angerichtet wird, betrifft das Epigenom (= die Steuerungskarte unseres Erbguts) und die genetischen Schalter in der sogenannten „Junk DNA“ (Teile unserer DNA, die unsere Gene in wichtigen Aktivitäten steuern). Dieser Schaden wird derzeit ungemildert an die nächsten Generationen weitergegeben. Ein sofortiges Handeln ist also dringend erforderlich.

Aus dem Inhalt:

* Praktische Lösungsvorschläge für den Schutz vor Strahlung;

* angemessene Messmethoden (immer mit Schwerpunkt der RD Technik von Dr. Klinghardt),

* Schutzmaßnahmen zu Hause, am Arbeitsplatz, im Auto;

* der Wert der Schutzkleidung und die Unterstützung des Systems durch Balance des Mineralien- und Elektrolythaushaltes.

Zielgruppe:  offen für alle, besonders zu empfehlen für Therapeuten

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Der Förderverein Hochries hat eine Petition gegen die Hochries als Standort für eine Tetrafunkanlage initiiert. Als Werbemaßnahme wurden zwei Tetra-Mast-Attrappen am Samerberg aufgestellt.

Mehr Informationen erhalten Sie direkt unter Petition.

Kritik an der Interpretation der LTE-Mobilfunk-Studie – Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk erwartet mehr als die Verdoppelung der Strahlenbelastung

Als pure Schönfärberei kritisiert die Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk e.V. die Meldung des IZMF, der PR-Agentur der Mobilfunkbetreiber, dass durch den Aufbau der neuen LTE-Mobilfunk-Netze sich die Strahlenbelastung nur „auf niedrigem Niveau“ erhöhen würde. Nach dem IZMF-Gutachten hat sich die Strahlenbelastung im Mittel um 40 % erhöht. Und das, obwohl an den untersuchten Standorten, bis auf eine Ausnahme, erst einer der vier Netzbetreiber sein LTE-System in Betrieb hatte. „Wenn erst alle Betreiber ihre LTE-Netze aufgebaut haben, erwarten wir im Mittel eine Verdoppelung der Strahlenbelastung“ so Jörn Gutbier, Vorstand von Diagnose-Funk.

Das IZMF-Gutachten zeigt deutlich: 20 der 91 Messpunkte ergaben eine Strahlenbelastung von mehr als 10 mW/m”. Davon einige mit Extremwerten, z.B. 88 mW/m” und 210 mW/m” in den oberen Stockwerken des Wissenschaftsministeriums in Stuttgart oder 456 mW/m” in einer Wohnung in Jena. Internationale Expertengremien, auch die Österreichische Ärzte- und Wirtschaftskammer, fordern 1mW/m2 als Grenze der Belastung. Die Mobilfunk-Betreiber verschweigen zudem, dass LTE ohne eine einzige Untersuchung der Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit entwickelt wurde, so die Verbraucherschützer. Selbst die Bundesregierung bestätigt dies in der Drucksache 17/1709: „Der Bundesregierung liegen derzeit keine konkreten Studien zu LTE vor.“ Und sogar das Bundesamt für Strahlenschutz sieht bei LTE „noch Forschungsbedarf für mögliche Auswirkungen auf Kinder (.) und im Bereich der Langzeitwirkung.“

„Es könnte sich durch Studien bestätigen, dass Kinder doch gefährdet sind, auch Langzeitwirkungen könnten sich zeigen. Dennoch wird die Bevölkerung einem unkontrollierten Feldversuch mit ständig steigender Strahlenbelastung ausgesetzt, “ kritisiert Gutbier. Nach dem Stand internationaler Erkenntnis, so Gutbier weiter, seien die Grenzwerte weit überhöht und „in jeder Hinsicht schutz-untauglich“. Dies wird erneut eindrücklich durch den zweiten Bericht der Wissenschaftlergruppe, BioInitiative‘ belegt, welche 1.800 aktuelle Studien zum Thema auswertete. Auch sie fordern einen Grenzwert von 1 mW/m”.In diesem Sinne fordert Diagnose-Funk eine Politik der Aufklärung und Strahlungsminimierung.

„Eine effektive Schutzpolitik ist möglich, ohne dabei auf eine gute und flächendeckende Mobilfunkversorgung zu verzichten,“ sagt Gutbier und verweist auf eine neue Veröffentlichung von Diagnose-Funk „Die Zukunft der Mobilen Kommunikation: Mobil und risikoarm kommunizieren“. „Auf jeden Fall brauchen wir keine 12 parallel betriebenen Mobilfunknetze. Diesen energetischen, funktechnischen und ökonomischen Unsinn ohnegleichen“, so Gutbier, sollte eigentlich jeder Politiker erkennen und nicht länger akzeptieren. Zum Messgutachten des IZMF und den politischen Hintergründen hat Diagnose-Funk einen Bericht auf eingestellt.

Pressekontakt: Jörn Gutbier, Hauffstr. 9, 71083 Herrenberg, Tel: 07032 944 16-3, joern.gutbier@diagnose-funk.de

Den vollständigen Bericht von Katrin Hager, der am 24.6.2011 im Münchner Merkur erschienen ist, können Sie sich hier als PDF herunterladen.

Tausende. Und jeder einzelne ist eine zusätzliche Strahlenbelastung
für den Menschen und die Natur.

Zurzeit dominiert TETRAPOL, ein analoges und nicht gepulstes, seit
vielen Jahren bewährtes Funksystem. Die Frequenzen liegen in verschiedenen
Bereichen ab 380 MHz bis über 920 MHz. Die Strahlungsstärke ist ähnlich wie bei
TETRA. Besser? Verträglicher? Wahrscheinlich. Aber auch hier gibt es im Laufe der
Jahre Klagen seitens der Nutzer und seitens der Anwohner in der Nähe von
Funkstationen.

Besser ist die Nutzung eines Standortes, zumindest oft, je nach Situation, wenn man in Anbetracht der immer weiter zunehmenden Funkaufrüstung überhaupt von „besser“ sprechen kann. Eine gemeinsame Nutzung fordert auch die im Dezember 2001 zwischen der Bundesregierung und der Mobilfunkindustrie festgelegte freiwillige Selbstverpflichtung: gemeinsame Nutzung von Antennenstandorten, Einbeziehung der Kommunen und Länder in die Netzplanung, Prüfung von Alternativen bei Schulen und Kindergärten, Kontrolle der Grenzwerte, Verbesserung der Verbraucherinformation, Aufstockung der Forschungsmittel. Leider werden die Forderungen selten eingehalten. Dafür zieht sich die Regierung zurück, entzieht sich der Verantwortung und überlässt der Industrie das Feld.

Grundsätzlich sollten gar keine weiteren Masten mehr errichtet werden. Wir haben schon viel zu viele. Jede weitere Aufrüstung führt zu einer weiteren Strahlungserhöhung, egal wie aufgerüstet wird. Wer zurzeit in der Nähe von Sendeanlagen wohnt, und vielleicht noch eine “erträgliche” Strahlenbelastung hat, muss durch zusätzliche Sender damit rechnen, dass das bisher vielleicht noch erträgliche Maß überschritten bzw. das schon überschrittene Maß nun kritisch wird. Sowohl die Aufrüstung bestehender Sendeanlagen als auch die Installation von neuen Anlagen kann unberechenbar höhere Feldintensitäten nach sich ziehen.

Außerdem geht es nicht nur um die Gesundheit, sondern auch um die Wertminderung eines Objektes eben wegen eines zu nahen Senders. Je weniger Funkstationen und je weiter diese vom Haus entfernt sind, desto geringer das finanzielle Risiko für den Immobilienkauf oder eine Miete. Da gab es schon böse Überraschungen.

Fazit: Es gibt keine wirklich guten/geeigneten Standorte für Sendemasten, da irgendwie immer irgend jemand der Leidtragende ist. Und wenn es nicht der Mensch ist, dann die Tiere, der Wald, die ganze Natur.

Gesundheitsrisiko Mobilfunkstrahlung: Wo bleibt die wissenschaftliche Anerkennung?

Den Vortrag von Wolfgang Maes, Sachverständiger für Baubiologie / Journalist DJV auf dem Kongress „Elektrosmog 2008“ im Marriott Hotel Berlin am 20. September 2008 können Sie sich hier als PDF (87 KB) herunterladen.

Mobilfunkhandys emittieren elektromagnetische Felder. Es geht dabei um Mikrowellen, bei GSM (den D- und E-Netzen) um periodisch gepulste Mikrowellen, bei UMTS um breitbandige Signale mit gepulsten Anteilen. Die vom Handy abgegebene Strahlung wird einige hundert Meter bis wenige Kilometer weiter von einer der in den letzten Jahren zigtausendfach errichteten Basisstationen auf Türmen, Masten, Dächern, Giebeln, Silos, Kaminen, Kirchen… empfangen und verarbeitet.

Handys strahlen mit einer maximalen Leistung von 1-2 Watt (W), je nach Situation und Abstand zu einer der nächsten Basisstationen. Handys regeln ihre Leistung (und somit ihre Strahlungsintensität) dem momentanen Bedarf entsprechend herauf oder herunter. Die mittlere Leistung eines Handys dürfte im Alltag bei 50-500 Milliwatt (mW) liegen. Satellitenhandys schaffen mit 2 W viele 100 Kilometer bis zur Umlaufbahn im Weltraum. Die Trägerfrequenzen liegen bei GSM um 900 Megahertz (MHz), hauptsächlich D-Netze, und 1800 MHz, hauptsächlich E-Netze, bei UMTS um 1900-2100 MHz. Die Pulsfrequenz ist beim D- und E-Netz-Handy 217 Hertz (Hz). Andere Funktechniken wie DECT-Schnurlostelefone und WLAN-Netzwerke funktionieren auch mit solchen gepulsten Mikrowellen, ebenso neuere Techniken wie Bluetooth, WiMax oder Tetra.

Handys funken nur beim Telefonieren, ganz ausgeschaltet nicht. In Stand-by-Funktion geben sie ab und zu sekundenkurze Impulse ab, um den Kontakt zur nächsten Basisstation zu gewährleisten, diese mit voller Leistung. Am höchsten ist die Strahlenbelastung beim Telefonieren mit dem dauernd funkenden Hörer am Ohr. Je näher an der Feldquelle, dem Handy, und je schlechter der Kontakt zur Basisstation, umso heftiger. Die Strahlungsstärke der Funkwellen wird in Mikrowatt pro Quadratmeter (?W/m²) angegeben. Sie nimmt mit der Entfernung zum Verursacher immer schneller ab. Mikrowellen werden von massiver Bausubstanz (Steinwände, Betonarmierungen, Wärmeschutzfenster, Metallfolien…) oder Autos, Zügen, Aufzügen (Stahlblech) reflektiert, zurückgehalten, manchmal sogar verstärkt. Deshalb nie in solchen Räumen telefonieren.

Die Berechnungsgrundlage der amtlichen Grenzwerte gilt dem Schutz vor thermischer Gefahr, sprich vor übermäßiger Erhitzung von Körpern oder Körperteilen im Einfluss der elektromagnetischen Strahlen. Andere biologische Effekte wie EEG-Anomalien, die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, neurologische und hormonelle Störungen und gesundheitliche Schäden von Kopfschmerz über Schlafprobleme bis Alzheimer und Krebs, die bei viel niedrigeren Feldstärken nachgewiesen wurden oder im Gespräch sind, bleiben bei den theoretischen Grenzwertberechnungen unberücksichtigt. Grenzwerte gelten zudem nur für ortsfeste Anlagen wie Funktürme, nicht für Handys und schnurlose Techniken, hier ist der Nutzer allein verantwortlich. Mit einem funkenden Telefon am Kopf werden selbst die allzu hoch gesteckten Grenzwerte oft erreicht und überschritten.

Die Mikrowellen der Handys, Funktürme, DECT-Telefone und WLAN-Techniken sind in ihrer physikalischen Art und biologischen Wirkung ähnlich. Deshalb kann man die auf dieser Webseite aufgeführten Zitate größtenteils auch hierauf beziehen. Die Strahlenbelastung mit der Handyantenne am Kopf ist hoch, aber nicht dauerhaft. Dafür ist die Belastung von Mobilfunk-, DECT- oder WLAN-Stationen vergleichsweise niedriger, zumeist aber dauerhaft. Oft finden wir in Häusern stärkere Felder von den kleinen DECT- oder WLAN-Geräten auf Schreib- und Nachttischen als von der großen Mobilfunk-Basisstation draußen.