Funkbewusstsein

Schlagwort "Elektrosmog"

Am 23. April 2015, 18.30 Uhr, findet im Landratsamt Ebersberg ein Infoabend unter dem Motto „Digitale Medien – Faszination mit Nebenwirkungen“ statt.

Einladungs-Flyer unter Infoabend-DigitaleMedien-LRA-EBE-20150423.

Dieser Infoabend richtet sich insbesondere an Eltern/Lehrer/Schulverantwortliche.

Referate:

  • „Bedeutung und Auswirkungen der Smartphones im Jugendalter“
    Referent: Uwe Buermann, Medienpädagoge
  • „Das Medienkonzept des Humboldt-Gymnasiums Vaterstetten“
    Referent: Rüdiger Modell, Schulleiter
  • „Mobilfunkstrahlung – eine unterschätzte Gefahr für Kinder und Jugendliche“
    Referent: Dr. Klaus Scheler, Physiker und Dozent an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Öffentliche Tagung der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.

Die öffentliche Tagung findet am 5. April 2014 zwischen 11.00 und 18.30 Uhr statt. (Für Mitglieder der Kompetenzinitiative schließt sich am 6. April von 9.00 bis 12.00 Uhr eine Mitgliederversammlung an, zu der noch gesondert eingeladen wird).

Tagungsbeitrag: 65,- Euro – einschließlich Mittagsimbiss und Nachmittagskaffee.

Alle wichtigen Informationen sowie Themen etc. finden Sie  auf der Seite www.kompetenzinitiative.net/publikationen/tagung-wuerzburg/

1. Veranstaltung der Vortragsreihe der Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart-West

Freitag, 14.6. 2013, Bürgerzentrum Stuttgart-West , Bebelstraße 22

Beginn 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei

Die Strahlungsquellen sind vielfältig: Handys, WLAN, DECT-Telefone, Tablet-PCs, Funkmasten. Die Mobilfunkanbieter behaupten, es sei völlig ungefährlich, mobil zu telefonieren. Die Kritiker halten dagegen, es sei erwiesen, dass elektromagnetische Strahlung schädlich sei. Welche Argumente führen die beiden Parteien an und wie sind die zu bewerten? Themen: Strahlungsquellen, Stand der Forschung zu Gesundheitsrisiken; richtiger Umgang minimiert Risiken; Alternativen.

Referent: Peter Hensinger
, Sprecher der Bürgerinitiative, er leitet bei Diagnose Funk e.V. das Ressort Wissenschaft und kennt sich speziell über den Stand der Forschung und den weltweiten Einfluss der Industrie darauf aus. Er betreut die Internetseite www.mobilfunkstudien.de

 

Zum Hintergrund und den Inhalten der Vortrags – Reihe: Mobilfunk – Faszination mit Nebenwirkungen

Mobile Funkverbindungen bieten faszinierende Anwendungsmöglichkeiten. Fast jede/r nutzt sie und schätzt sie als Bereicherung seines/ ihres Alltags. Über die Nebenwirkungen macht sich kaum jemand Gedanken. Die sollte man als Nutzer kennen. Im Organ der Deutschen Gesellschaft für Umweltmedizin werden Zusammenhänge zum Burn-Out nachgewiesen –  durch die Dauerwirkung des Elektrosmogs der Endgeräte. Spätestens aber nachdem

  • die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2011 die Strahlung dieser Geräte als möglicherweise krebserregend einstufte,
  • die Europäische Umweltagentur im Januar 2013 die Mobiltelefonie in ihren Risikokatalog neu aufnahm, zusammen mit der Gen- und Nanotechnologie,
  • die drei unabhängigen Sachverständigen in der Anhörung des Umweltausschusses im Bundestag (27.2.2013) massive Grenzwertsenkungen und Schutzvorschriften für Endgeräte einforderten,

müsste die staatliche Aufklärung und der Verbraucherschutz auf Touren kommen. Es tut sich aber nichts. Staat- und Industrie verhindern das nachweislich.

Mit unserer Vortragsreihe wollen wir das Thema Mobilfunk von verschiedenen Seiten beleuchten und interessierte Bürgerinnen und Bürger über die (zu) wenig beachteten Kehrseiten der Technologie, über mögliche Schutzmaßnahmen und bereits entwickelte Alternativen informieren. Wenn man das Gefahrenpotential kennt, kann man es auch bei der Nutzung minimieren und sich schützen.

Weitere Informationen und das Gesamtprogramm der Vortragsreihe:
www.der-mast-muss-weg.de   www.diagnose-funk.de

Termin: 10.-11. Juni 2013
Ort: Kirchzarten

Weitere Infos und Anmeldung: www.iak-freiburg.de

Strahlenbelastungen eindämmen – Erbgut für Generationen schützen. Die Zahl der neurologischen Erkrankungen nimmt in den vergangenen Jahren beängstigend zu.

So verdoppelt sich alle 5 Jahre die Zahl der Kinder, die Autismus oder schwere neurologische Störungen entwickeln. Auch die Krankheitsfälle von Morbus Alzheimer, Parkinson, Schlafstörungen und vermindertem Kurzzeitgedächtnis nehmen rasant zu – und das fast unbemerkt von den Medien. Die Umweltverschmutzung, als Hauptursache von Krebs, hat in den vergangenen Jahren nur gering zugenommen. Explosionsartig angestiegen dagegen ist die tägliche Strahlenbelastung durch Mikrowellen vom Handysendefunk, durch Tetrawellen von Polizei- und Krankenhaus-Anlagen und durch kosmische Strahlen, entstanden durch die zunehmenden Defekte in unserer Atmosphäre. Dieser Anstieg zeigt genau den gleichen Kurvenverlauf wie der Anstieg der neurologischen Erkrankungen.

In diesem Seminar wird Dr. Klinghardt zunächst die wissenschaftliche Literatur vorstellen, die auf diese bisher unbeachtete Katastrophe hinweist. Er wird aus eigener Forschung berichten, in der er zum Beispiel zeigt, dass die häufigste – aber am wenigsten öffentlich diskutierte – Ursache der Lernstörungen von Kindern und des Autismus die Mikrowellenbestrahlung der Mutter während der Schwangerschaft ist! Eine seriöse Studie der Universität Athen von 2012 zeigt, dass die ständige Bestrahlung durch das schnurlose Telefon im Flur schon ausreicht, um 150 unserer metabolischen Proteine und Rezeptoren an der Zellwand kaputt zu machen. Besonders verheerend wirkt sich die Installation der sogenannten Smart Meters (elektronische Stromzähler) aus, die die Bestrahlung durch Mikrowellen bis um das 600 fache steigern. Der Hauptschaden, der angerichtet wird, betrifft das Epigenom (= die Steuerungskarte unseres Erbguts) und die genetischen Schalter in der sogenannten „Junk DNA“ (Teile unserer DNA, die unsere Gene in wichtigen Aktivitäten steuern). Dieser Schaden wird derzeit ungemildert an die nächsten Generationen weitergegeben. Ein sofortiges Handeln ist also dringend erforderlich.

Aus dem Inhalt:

* Praktische Lösungsvorschläge für den Schutz vor Strahlung;

* angemessene Messmethoden (immer mit Schwerpunkt der RD Technik von Dr. Klinghardt),

* Schutzmaßnahmen zu Hause, am Arbeitsplatz, im Auto;

* der Wert der Schutzkleidung und die Unterstützung des Systems durch Balance des Mineralien- und Elektrolythaushaltes.

Zielgruppe:  offen für alle, besonders zu empfehlen für Therapeuten

Kritik an der Interpretation der LTE-Mobilfunk-Studie – Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk erwartet mehr als die Verdoppelung der Strahlenbelastung

Als pure Schönfärberei kritisiert die Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk e.V. die Meldung des IZMF, der PR-Agentur der Mobilfunkbetreiber, dass durch den Aufbau der neuen LTE-Mobilfunk-Netze sich die Strahlenbelastung nur „auf niedrigem Niveau“ erhöhen würde. Nach dem IZMF-Gutachten hat sich die Strahlenbelastung im Mittel um 40 % erhöht. Und das, obwohl an den untersuchten Standorten, bis auf eine Ausnahme, erst einer der vier Netzbetreiber sein LTE-System in Betrieb hatte. „Wenn erst alle Betreiber ihre LTE-Netze aufgebaut haben, erwarten wir im Mittel eine Verdoppelung der Strahlenbelastung“ so Jörn Gutbier, Vorstand von Diagnose-Funk.

Das IZMF-Gutachten zeigt deutlich: 20 der 91 Messpunkte ergaben eine Strahlenbelastung von mehr als 10 mW/m”. Davon einige mit Extremwerten, z.B. 88 mW/m” und 210 mW/m” in den oberen Stockwerken des Wissenschaftsministeriums in Stuttgart oder 456 mW/m” in einer Wohnung in Jena. Internationale Expertengremien, auch die Österreichische Ärzte- und Wirtschaftskammer, fordern 1mW/m2 als Grenze der Belastung. Die Mobilfunk-Betreiber verschweigen zudem, dass LTE ohne eine einzige Untersuchung der Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit entwickelt wurde, so die Verbraucherschützer. Selbst die Bundesregierung bestätigt dies in der Drucksache 17/1709: „Der Bundesregierung liegen derzeit keine konkreten Studien zu LTE vor.“ Und sogar das Bundesamt für Strahlenschutz sieht bei LTE „noch Forschungsbedarf für mögliche Auswirkungen auf Kinder (.) und im Bereich der Langzeitwirkung.“

„Es könnte sich durch Studien bestätigen, dass Kinder doch gefährdet sind, auch Langzeitwirkungen könnten sich zeigen. Dennoch wird die Bevölkerung einem unkontrollierten Feldversuch mit ständig steigender Strahlenbelastung ausgesetzt, “ kritisiert Gutbier. Nach dem Stand internationaler Erkenntnis, so Gutbier weiter, seien die Grenzwerte weit überhöht und „in jeder Hinsicht schutz-untauglich“. Dies wird erneut eindrücklich durch den zweiten Bericht der Wissenschaftlergruppe, BioInitiative‘ belegt, welche 1.800 aktuelle Studien zum Thema auswertete. Auch sie fordern einen Grenzwert von 1 mW/m”.In diesem Sinne fordert Diagnose-Funk eine Politik der Aufklärung und Strahlungsminimierung.

„Eine effektive Schutzpolitik ist möglich, ohne dabei auf eine gute und flächendeckende Mobilfunkversorgung zu verzichten,“ sagt Gutbier und verweist auf eine neue Veröffentlichung von Diagnose-Funk „Die Zukunft der Mobilen Kommunikation: Mobil und risikoarm kommunizieren“. „Auf jeden Fall brauchen wir keine 12 parallel betriebenen Mobilfunknetze. Diesen energetischen, funktechnischen und ökonomischen Unsinn ohnegleichen“, so Gutbier, sollte eigentlich jeder Politiker erkennen und nicht länger akzeptieren. Zum Messgutachten des IZMF und den politischen Hintergründen hat Diagnose-Funk einen Bericht auf eingestellt.

Pressekontakt: Jörn Gutbier, Hauffstr. 9, 71083 Herrenberg, Tel: 07032 944 16-3, joern.gutbier@diagnose-funk.de

TETRA-Funk – gesundheitsschädlich?

Veranstalter: Gemeindereferent Reinhard Lang, Herrischried
in Zusammenarbeit mit dem Verein: Lebenswerter Hochrhein e.V.
Referenten: Funktechniker Uli Weiner und Dr. Joachim Mutter
Ort: Rotmooshalle in 79737 Herrischried
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen

Heimlich, also ohne Wissen der Bürger oder Gemeindeverwaltung, ging ein
seit Monaten bestehender TETRA-Sender ab Spätsommer 2012 in Probebetrieb.
Gleichzeitig begannen Gesundheitsstörungen wie z.B. Schlafstörungen, Nasenbluten, Schmerzen,
Depression, Erschöpfung uvm. bei vielen Bürgern. 
Nur zufällig konnte durch Spezialgeräte die TETRA-Strahlung gemessen werden.
Das Landratamt verneinte aber den TETRA-Betrieb. Und laut Pressmitteilung des
Regierungspräsidium (RP) vom Mai 2012 sollte TETRA erst im März 2013 angeschaltet werden.
 Nun hat das RP den Betrieb von TETRA bestätigt.


Ist die Strahlung an den Beschwerden ursächlich oder sogar langfristig gesundheitsschädlich?

Nach Absprache mit Herrn Bürgermeister Berger hat die Moderation dieses 
Abends der ehemalige Bürgermeister und Tourismus-Chef Herr Roland 
Baumgartner. 
Nach den beiden Vorträgen stellt der Gemeindereferent Reinhard Lang die Auswertung des Gesundheitsfragebogens der Gemeinde vor. 
Danach ist ein Informationsaustausch zwischen Referenten und den Anwesenden vorgesehen.

Am 5.7.2012 führte der Umweltausschuss des Bayerischen Landtages eine Anhörung zum Thema Mobilfunk durch mit dem Titel: „Auswirkungen nichtionisierender elektromagnetischer Strahlung unterhalb der Grenzwerte der 26. BImSchV auf Lebewesen“.

Die 3 1/2 – stündige Debatte bot den Abgeordneten und Zuhörern eine sachliche Auseinandersetzung der unterschiedlichen Seiten: die Behördenvertreter gehen nach wie vor von keiner Gesundheitsgefahr unterhalb der Grenzwerte aus; die Kritiker belegten das Gegenteil und konnten die teilweise nicht nachvollziehbaren Argumente der Behördenvertreter widerlegen.

Nun ist abzuwarten, was die Landtagsabgeordneten aus dieser Anhörung machen, und es ist zu hoffen, dass zumindest auf Landesebene die Aufforderung des Europarates bezgl. der Hochfrequenzproblematik in Angriff genommen wird. Hier der Bericht und die Stellungnahme zur Anhörung von Diagnose-Funk: http://www.diagnose-funk.org/politik/politik-int/stellungnahme-zur-anhoerung–im-bayerischen-landtag.php

Was bei Stiftung Warentest im aktuellen ‚Test‘-Heft zum Sieger gekürt wurde, nämlich das Babyphon Avent SCD525 von Philips, wäre beim ‚Öko-Test‘ der Verlierer, bekäme die schlechteste Note.
Dafür landet das Babyphon Angelcare AC420D von Funny bei Stiftung Warentest nur im befriedigenden Mittelfeld, in ‚Öko-Test‘ und anderen Verbrauchermagazinen wie dem Schweizer ‚K-Tipp‘ wurde es zuvor mehrfacher Testsieger.

Konträrer können Bewertungen nicht ausfallen. Warum?
Stiftung Warentest bewertet hauptsächlich technische Aspekte, Funktion, Bedienung, Störfestigkeit, Reichweite… ‚Öko-Test‘, ‚K-Tipp‘ und andere Testzeitschriften beziehen darüber hinaus wichtige ökologische und gesundheitliche Aspekte mit ein, bewerten z.B. elektromagnetische Feldbelastungen oder chemische Risiken durch Kunststoffe, Weichmacher und Flammschutzmittel, um das empfindliche Baby hiervor zu schützen.
Mit dem Stiftung-Warentest-Sieger Philips Avent SCD525 holt man sich offenbar eine unnötige, kritische Elektrosmogquelle ins Haus, ins Kinderzimmer, nah ans Babybett:

1. Das Philips Avent SCD525 funkt mit biologisch besonders bedenklichen Mikrowellen, mit so genannten gepulsten Wellen, typisch für den digitalen DECT-Standard.
2. Das Avent SCD525 funkt zudem mit starken elektromagnetischen Feldintensitäten, zigfach stärker als viele andere Mitbewerber auf dem Markt.
3. Außerdem funkt es permanent, nonstop, rund um die Uhr, selbst wenn es gar kein Schallereignis gibt, sprich das Baby ruft.
4. Hinzu kommen die Felder der Stromversorgung, und zwar am Babyphon selbst, am Zuleitungskabel und am Steckernetzteil, weil die nicht geschirmt oder geerdet sind. Gerät, Kabel und Stecker, alle drei überschreiten Computerarbeitsplatznormen.

Trotzdem schreibt Stiftung Warentest zum Philips-Babyphon fett in einer Überschrift: „Elektrosmog kein Grund zur Sorge“. Das verstehe, wer will.
Es besteht Grund zur Sorge, nicht nur wegen der bedenklichen DECT-Mikrowellen und anderen Felder, sondern auch wegen der bedenklichen Bewertung – sprich Entwarnung – von Stiftung Warentest, die den Anwender über die Risiken im Unklaren lässt.

Den gesamten Artikel können Sie sich hier als PDF herunterladen.

Diesen Kommentar hat für uns die BAUBIOLOGIE MAES (Neuss / www.maes.de) zum Babyphon-Bericht der Stiftung Warentest „Trügerische Ruhe“ (in deren Heft ‚Test‘ vom Mai 2011) verfasst.

Spenden sind dringend nötig!
Wir arbeiten ehrenamtlich, benötigen aber laufend Geld zur Finanzierung weiterer notwendiger Aktivitäten und Projekte (Pressearbeit, Internetauftritt aktuell halten und erweitern, Honorare für Rechtsanwälte und Referenten u.v.m.).
Die gemeinnützige Stiftung BAU unterstützt unsere Ziele! Das übergeordnete Ziel dieser Stiftung ist der Umweltschutz durch die Förderung einer gesunden ökologischen und sozialen Wohnumwelt. Funkanlagen strahlen mit biologisch kritischen Mikrowellen, die auch innerhalb von Gebäuden die Wohngesundheit beeinflussen.
Ihre Spenden mit Angabe des Verwendungszwecks „Funk-Bewusstsein“ werden 1:1 an die Bürgerinitiative Funk-Bewusstsein weitergegeben. Alle Spender erhalten Spendenquittungen. Spenden sind in Deutschland von der Steuer absetzbar.
Spendenkonto:
Stiftung BAU
VR-Bank Neubeuern
Kto.-Nr. 8101400
BLZ 71160161

Die ehrenamtlich tätige gemeinnützige Stiftung Baubiologie-Architektur-Umweltmedizin (BAU) mit Sitz in Neubeuern/Holzham (www.StiftungBAU.de) sucht eine oder einen ehrenamtliche/n Mitarbeiter (5 bis 10 Stunden pro Woche) aus dem Kreis Rosenheim oder Umgebung!
Bewerbungen mailen Sie bitte schriftlich an stiftung@baubiologie.de!

Der digitale und gepulste TETRA-Bündelfunk für Behörden, Sicherheitsdienste, Militär und Firmen funkt mit Leistungen bis zu 40 Watt pro Kanal, also ähnlich wie andere Mobilfunksender (D-Netze, E-Netze, UMTS). Hiermit kommt TETRA bis 25 Kilometer weit. Auf einer Basisstation gibt es mehrere solcher Kanäle.

Das kann in 800 bis 1000 Meter Abstand in ungünstigen Fällen bis zu 100 Mikrowatt pro Quadratmeter Strahlungsintensität zur Folge haben, eventuell – je nach Situation – auch mehr.

Ob es zu solch hohen Werten kommt ist theoretisch kaum einzuschätzen, weil es von mehreren Bedingungen abhängt, z.B. die Anzahl und Leistung der einzelnen Kanäle, die genaue Ausrichtung der Kanäle, die Lage der betroffenen Räume, das Abschirmverhalten der Gebäude und ihrer Fenster, die Reflexionen der Strahlung in der Umgebung, die Frage, ob das Haus in der Hauptstrahlrichtung einer oder mehrerer Kanäle liegt, ob direkter Sichtkontakt zur Anlage besteht… Je näher Häuser an Sendeanlangen liegen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Feldbelastungen zunehmen und abgeschirmt werden muss. Laut baubiologischen Richtwerten besteht bei unter 0,1 Mikrowatt pro Quadratmeter kein Grund zur Sorge und ab 10 Mikrowatt bereits Handlungsbedarf.

800 Meter sind zwar schon ein recht großer Abstand, aber ob dies ausreicht? Und bei den meisten Sendemasten ist eine Wohnbebauung im näheren Umfeld möglich. In 50 Meter Distanz wäre mit über 10000 µW/m² zu rechnen und in 100 Meter bis zu 3000 µW/m². Das sind sehr hohe Dauerbelastungen für Mensch, Tier, Baum, die ganze Natur.

Außerdem kann man davon ausgehen, dass ein 45 Meter hoher Mast nicht nur für TETRA errichtet wird, weitere Funkdienste werden folgen mit dem Ergebnis: noch mehr Strahlung. Die neue LTE Mobilfunktechnik steht in den Startlöchern, und der Ausbau hat bereits begonnen…

Lesetipp: „MOBILFUNK – Elektrosmog frei Haus“, ein Vortrag von Wolfgang Maes unter Mitarbeit von Dipl.Ing. Helmut Merkel, Dipl.Ing. Norbert Honisch, Dr. Dipl.-Biol. Manfred Mierau und Dr. Dipl.-Chem. Thomas Haumann (www.maes.de).

Risiko TETRA

30.03.2010

Aktuelles

Was ist TETRA?

TETRA (Terrestrial Trunked Radio) ist ein Standard für digitalen Bündelfunk. Mit TETRA lassen sich Universalnetze aufbauen, über die dann der gesamte betriebliche Mobilfunk von Anwendern mit besonderen Sicherheitsanforderungen wie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS: Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste), Industrie, ÖPNV, Flughäfen und Militär abgewickelt werden kann.

Hintergründe zu TETRA

Die deutschen BOS arbeiten derzeit (2009) noch mit Analogfunk. Bund und Länder haben daher beschlossen, ein landesweites Digitalfunknetz aufzubauen. Bund und Länder haben für den Regelbetrieb die Firma Alcatel-Lucent im Oktober 2009 gefunden (Behörden Spiegel 09. Oktober 2009). Zum Regelbetrieb gehören Planung, Aufbau und Betrieb des bundesweiten BOS-Funknetzes sowie die Übernahme aller Wartungsarbeiten an den Funkeinrichtungen.

TETRA schafft gesundheitliche Probleme

In England ist TETRA schon länger in Betrieb. Von dort gibt es viele Erfahrungsberichte. Nach Berichten über gesundheitliche Probleme wurde eien Fragebogenaktion unter den Beamten durchgeführt. Von 246 beantworteten Fragebögen berichteten 173 über negative Gesundheitsfolgen, unter anderem Kopfschmerzen und Migräne, Hitzewellen, Halsschmerzen (fünf Fälle von Halskrebs – 2 in Lancashire, 3 in Leicestershire) seit der Einführung von TETRA.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Eine von der Industrie (Motorola) in Auftrag gegebene Studie über eventuelle Gesundheitsfolgen durch TETRA-Bündelfunk, ausgeführt durch einen führenden Wissenschaftler, kam zur Schlussfolgerung: „… diese Frequenz nicht zu benutzen, da sie zu Kopfschmerzen, Krebs und dem Zusammenbruch des Immunsystems führen könnte.“ Daraufhin wurden dem Wissenschaftler die Forschungsgelder entzogen und seine Empfehlung ignoriert.

Textauszug, Quelle: Bürgerwelle e.V.

Den ganzen Text mit weiteren Detailinformationen finden Sie im
TETRA Flyer des Bürgerwelle e.V. (78 KB)